Wurmkompostierung auf dem Balkon

Posted in Balkon, Pflanzen on Juni 30th, 2012 by Jaleh — Be the first to comment!

Wurmkompostierung kenne ich schon aus meiner Dachterrassen-Zeit. Damals haben wir große Zementmischwannen seitlich mit Luftlöchern versehen, alte Erde, Küchen- und Gartenabfälle hineingeworden und ein paar hundert Kompostierwürmer hineingekippt. Das war noch etwas suboptimal, weil wir, wenn wir Kompost bzw. nutzbare Erde daraus gewinnen wollten, den ganzen Behälter auskippen mussten und dann bereits nutzbare Erde heraussammeln.

Es gibt aber auch schon vorbereitete Wurmkompostierer und so ein Teil habe ich mir nun zugelegt. Bei Wurmwelten.de gibt es ein ganzes Startpaket. Dort bekommt man die Behälter (beschreibe ich später noch genau), rund 1000 spezielle Kompostwürmer, Wurmfutter und einen Mineralmix (das bekommt den Würmern gut und sorgt für eine bessere Qualität des Komposts), eine Hanfmatte und einen Kokosfaser-Block. Kostet 119 EUR plus Versand. Dafür sind die Behälter ziemlich optimiert und vor allem auch dicht, so dass höchstens mal ein ganz kleiner Wurm flüchten kann.

So sah es auf der Terrasse beim Zusammenbasteln des Wurmkompostierers aus

So sah es auf der Terrasse beim Zusammenbasteln des Wurmkompostierers aus

Das Prinzip ist folgendes: Man füttert die Würmer mit Pappe und Papier sowie mit Küchen- und Gartenabfällen, sie fressen das und scheiden Kompost aus. Das ist der beste denkbare Pflanzendünger und man kann damit ältere Erde wieder auffrischen. Das ist praktisch, denn man wirft weniger weg und muss nicht ständig neue Erde kaufen.

Der Komposter besteht aus einem Standfuß und einem unteren Fach, in dem sich überschüssige Flüssigkeit sammelt und mit einem kleinen Hahn abgegossen werden kann. Diese Flüssigkeit nennt sich Wurmtee und ist auch schon ein guter Dünger. Darüber legt man die erste normale Schicht des Komposters, die unten eine Art Sieb hat. Das wird ganz am Anfang erstmal mit Pappe oder Papier abgedeckt. Der Kokosblock wird in Wasser gelegt, saugt sich voll und bildet dann ein Erd-ähnliches Substrat, in dem die Würmer sich wohlfühlen. Darauf habe ich die Würmer gegeben, die selbst auch schon in einem ihnen angenehmen Substrat sind, in dem sich auch wichtige Bakterien für die Komposterzeugung befinden. Die Würmer können das nämlich nicht alles selbst, sondern sind auf die Hilfe von kleinen Organismen angewiesen, um zu verdauen, ähnlich wie wir Menschen – in unserem Darm leben ja auch allerhand Bakterien.

Weiterhin habe ich in eine Ecke schonmal Küchenabfälle gegeben: Gurkenschalen, ein Apfelkerngehäuse, die Blättchen von Erdbeeren, Kaffeesatz, einige abgestorbene Basilikumzweige und jede Menge Radieschengrün – alles recht kleingeschnitten. Die Würmer haben ja keine Zähne, um das Zeug zu verdauen. Oben drüber kommt die Hanfmatte und dann der Deckel. Die Hanfmatte deckt alles gut ab, sorgt für ein gesundes Klima und verhindert, dass sich Fruchtfliegen einnisten. Die Würmer finden sie auch lecker und fressen sie mit der Zeit auf. Wichtig ist, dass alles schön feucht ist, aber nicht nass.

Damit hatte ich gleich am zweiten Tag Probleme – es regnete und durch die Luftlöcher schüttete zu viel Wasser hinein. Also hob ich die Hanfmatte an und streute über das Substrat überall trockene Papierschnipsel. Nun habe ich die Luftlöcher abgedeckt, aber natürlich so, dass immer noch Luft reinkommen kann. Den Ablaufhahn lasse ich im Moment noch auf, dann kann es auch dadurch lüften.

Insgesamt scheinen mir meine Würmer bisher ganz glücklich.  Da, wo das Futter ist, sind besonders viele. Jetzt am Anfang warte ich erstmal, bis sie gute Mengen vom Futter aufgefressen haben, aber später können sie ihre Nahrung wohl recht schnell verarbeiten. Wenn der Komposter voll läuft, können über 10.000 Würmer drin leben, die dann bis zu 2,5 kg pro Woche zersetzen.

Ist die jetzige Etage des Komposters voll, kommt eine weitere drauf, die dann die Küchenabfälle und andere Wurmnahrung enthält. Einige Würmer werden weiter die untere Ebene bearbeiten, andere durch den Siebboden nach oben zum Fressen gehen. Schließlich kommt die dritte Etage drauf. Nach drei Monaten kann man dann aus der unteren den fertigen Kompost entnehmen.

Aber das ist für mich noch graue Theorie, ich steh ja noch ganz am Anfang und gucke mehrmals am Tag nach meinen Würmern, die aber ganz entspannt scheinen. Sie bilden keine Knäule, was wohl ein Zeichen von Stress ist und versuchen auch nicht ernsthaft zu flüchten. Letzteres Problem haben recht viele Leute. Mein Komposter ist zwar so dicht, dass das nicht geht, aber unzufriedene Würmer sitzen wohl haufenweise unter dem Deckel oder in der Flüssigkeitsablauf-Etage und da verirren sich bei mir immer nur wenige hin!

Mehr Infos gibt es hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wurmkompostierung

http://www.natuga.de/wissen/kompostwurm_faq.html

http://www.wurmwelten.de/forum/viewforum.php?f=4&sid=a2a3286c9845908822c510e5815b3d7b

Balkon und Terrasse in Nippes

Posted in Balkon, Pflanzen on Juni 28th, 2012 by Jaleh — Be the first to comment!

Unsere neue Wohnung besticht nicht nur durch ihre schöne Lage in Köln Nippes, nein sie verfügt auch über gleich zwei Balkone bzw. genauer gesagt einen Balkon nach Westen zum Nippeser Tälchen hin und eine Terrasse nach Osten zur Neusser Straße hinaus. Etwas zaghaft habe ich mit der Begrünung begonnen, zumal wir im Mai drei Wochen auf Sardinien waren und das ist ja eigentlich eine Kernzeit für das Gärtnern. Trotzdem grünt und blüht es schon ganz gut. Und ich habe ja keine Eile, möglicherweile werde ich den Rest meines Lebens hier verbringen!

Hier also ein paar Impressionen von unserem Balkon:

Das ist der Blick auf den Balkon, wenn man sich aus dem Wohnzimmerfenster lehnt. Mein ganzer Stolz sind diese schönen Lilien. Die werden nach dem Blühen in einen größeren Topf gesetzt und werden sich dann fleißig vermehren. Nächstes Jahr gibt es dann noch mehr Lilien. Das kenne ich schon von meinen früheren Gärtnererfahrungen.

Das sind unsere Erdbeeren. Im Frühjahr habe ich sechs Pflänzchen bei Aldi erstanden und nun schenken sie uns pro Woche ca. 10 Erdbeeren. Reicht nicht ganz für die Versorgung einer vierköpfigen Familie, aber macht Spaß! :-)


Das sind wilde Rauke (links) und Kapuzinerkresse (rechts). Rauke ist Rukola, aber die wilde Rauke soll intensiver schmecken und sich deswegen auch als Gewürz eignen. Kapuzinierkresse ist nicht nur hübsch, die Blüten schmecken auch ganz köstlich.


Das ist unser Zitronenbäumchen. Es kam mit zwei dicken Zitronenfrüchten, die man allerdings nicht essen sollte. Nun wird die Pflanze ja in Bio-Qualität gehalten, da werden wir die nächsten Zitronen auf jeden Fall essen. Es sieht allerdings so aus, als wolle sie sich erstmal eingewöhnen. Sie hat zwar heftig geblüht, aber bisher sind keine Früchte draus geworden.


Das ist unser Nutzgarten. Links eine Himbeerpflanze, die lustig wuchert, aber noch nicht blüht. Vorne Schnittlauch und Basilikum und im Hintergrund zwei Strauchtomaten. Die Nutzpflanzen halte ich alle auf dem Balkon, weil ich fürchte, dass die Terrasse wegen der Neusser Straße doch ganz schön schadstoffbelastet ist.

Garten plattgemacht

Posted in Life, Love and Everything, Pflanzen on November 16th, 2010 by Jaleh — Be the first to comment!

Seit gut fünf Jahren wohnen wir jetzt hier und immer ist der Garten des Mehrfamilienhauses ein Thema gewesen. Früher wurde er von unserem Hausmeisterehepaar gepflegt und genutzt. Es tummelten sich dort Gartenzwerge, Eichhörnchen (künstliche, versteht sich), so manches andere Getier aus Keramik, und eine große Windmühle, die ihre Flügel bewegte, gab es auch. Letztere hat mich immer entsetzlich irritiert, weil ich aus den Augenwinkeln ständig die Bewegung wahrnahm.

So sah der Garten zu Zeiten unseres Hausmeisterehepaares aus - Geschmachssache!

So sah der Garten zu Zeiten unseres Hausmeisterehepaares aus - Geschmachssache!

Auch der ganze Zierrat war manchmal schwer zu ertragen. Ebenso wie der Dauerstreit des Hausmeisterpaares, der sich vor unser aller Ohren ereignete – und das häufig, denn bei halbwegs gutem Wetter lebten die beiden draußen. Andererseits wurde der Magnolienbaum jedes Jahr zurückgestutzt, so dass er bei stets gleicher Größe im Frühjahr herrlich blühte. Auch die Rosen und Sträucher wurden ständig gepflegt, der Rasen gemäht usw.

Vor zwei Jahren zogen die beiden weg. Uns kam zu Ohren, dass der Hauseigentümer neue Gartenpfleger suchte und so meldeten wir uns bei ihm, denn ich bin nicht komplett unfit in Gartendingen, spätestens seit ich zusammen mit meinem damaligen Freund jahrelang eine 60 Quadratmeter große Dachterrasse bewirtschaftet habe. Auch unsere Nachbarn hatten Interesse gezeigt, erfuhren wir dann. Gesucht wurde allerdings nicht nur jemand für das Gärtnern in unserem Garten, diejenigen sollten auch sonstige Hausmeistertätigkeiten übernehmen. Dazu gehörte, ein offenes Ohr für die Nachbarn zu haben, wenn irgendetwas kaputt wäre, Schneedienst im Winter und das alles nicht nur in unserem Haus sondern einem weiteren des Eigentümers. Die Vorstellung, im Winter bei nachtschlafender Zeit gegen Schnee zu kämpfen oder abends um 23 Uhr angerufen zu werden, weil bei einem Nachbarn die Heizung nicht mehr funktioniert erquickte uns wenig und so gaben wir das Projekt auf. Unsere Nachbarn auch.

Also wurde ein Hausmeisterdienst beauftragt. Eine Nachbarin nutzte das kleine Gewächshaus, um Tomaten zu ziehen und pflanzte auch sonst hier und da ein Blümchen. Auch die Fische im Mini-Teich wurden von ihr versorgt. Wenn sie im Urlaub war, übernahm ich diesen Dienst. Diese Nachbarin starb leider im Spätsommer dieses Jahres.

Nun wurde alles plattgemacht - die schönen Büsche sind einfach weg!

Nun wurde alles plattgemacht - die schönen Büsche sind einfach weg!

Die Mitarbeiter des Hausmeisterdienstes sind sehr freundliche Leute, allerdings keine Gärtner – ich bekam fast einen Herzinfarkt, als ich mitansehen musste, wie in diesem Sommer die Rosen mit einer Kettensäge beschnitten wurden!

Der Magnolienbaum hat mittlerweile die doppelte Größe und blüht nun noch mehr. Auch die diversen Sträucher, die um ihn herum wuchsen, wucherten zumindest die meiste Zeit ungehindert.

Nun hat sich der Eigentümer entschlossen, den Garten zu sanieren, was auch notwendig ist. Das Hausmeisterehepaar hat einige Dinge sehr schlunzig gebaut, wie z. B. ein Hochbeet, das mittlerweile fast auseinanderfiel.

Etwas schockiert bin ich jedoch darüber, dass die Sanierung so aussieht, dass bis auf die Magnolie, eine Rose und eine Hortensie einfach alles entfernt und plattgemacht wurde. Wahrscheinlich wird dort nun Rasen gesäht. Man kann doch nicht einfach gesunde Pflanzen umbringen und wegwerfen! :-(

Damit der Artikel etwas schöner endet, noch ein Bildchen von meiner geliebten Kapuzinerkresse auf dem Balkon:

Meine Kapuzinerkresse

Meine Kapuzinerkresse

Die Siedler und Linux

Posted in Media, Web on November 11th, 2010 by Jaleh — Be the first to comment!

Ich habe ja seit Jahr und Tag Linux auf meinem Rechner laufen, früher Kubuntu, jetzt Ubuntu und bin damit sehr glücklich (vor allem, wenn ich es mit Windows 7 vergleiche). Was nicht geht, sind die meisten Spiele.

Aber nun entdeckte ich, dass es “Die Siedler” mittlerweile als Beta-Online-Version gibt, als Browsergame also. Das ist aber doch durchaus langsamer als die Offline-Variante und ich habe solche Lust bekommen, das richtige Siedler zu spielen. (Mehr über Online-Siedler hier http://tech.blog-haus.net/2010/11/die-siedler-online-in-der-beta-version)

Also heute mal wieder einen Versuch mit Wine gestartet und nachdem Siedler 3, wie auch vor einigen Jahren schon, nicht lief, funktionierte Siedler 4 einfach perfekt – da ist die Freude groß! :-)

Buffy mit Scheinwerfern

Posted in Media, TV, Web on Juni 5th, 2010 by Jaleh — Be the first to comment!

Eben fand ich einen interessanten Text darüber, dass Buffy the Vampire Slayer, eine meiner Lieblingsserien, wohl in nächster Zeit nicht auf BluRay erscheinen wird. Das ist mir relativ egal, weil ich sowieso keinen BluRay Player habe und die DVDs besitze und ganz bestimmt in den nächsten 10 Jahren nicht nochmal Geld ausgebe, um das selbe in BluRay zu kaufen.

Hier wartet der Schauspieler, der später in die Szene kommt, schon links im Bild

Hier wartet der Schauspieler, der später in die Szene kommt, schon links im Bild

Faszinierend fand ich aber, dass die Serie  ab Season 3 zwar für das damals noch übliche 4:3 Format gedreht wurde, aber auf Filmkameras im 35 mm Format (wie fürs Kino üblich), das entspricht in etwa dem heutigen 16:9-Fernseh-Format. Der Kameramann hatte dann auf dem Display eine Anzeige, was später im Fernsehen (4:3) zu sehen sein würde – wohl eine übliche Methode. Aber das volle Format wird auf iTunes und Netflix beim Streaming Video Service ausgestrahlt, was zur Folge hat, dass man Props wie Scheinwerfer oder auch mal einen Schauspieler, der dann später in die Szene kommt, sieht.

Bei einer Szene, in der Buffy unsichtbar ist und auf einer Computer-Tastatur tippt, sieht man in der Widescreen-Version, dass einfach Fädchen unter den Tasten befestigt sind, mit denen sie dann in der Szene bewegt werden. (Für Fans: Das ist die Folge, in der Buffy möglicherweise das Sorgerecht für Dawn verlieren soll und dann unsichtbar bei der Jugendamt-Mitarbeiterin auftaucht und Scherzchen mit ihr treibt – “Gone”.)

Für Fans ist das sicher zum zusätzlich Gucken ein Riesenspaß, aber das kann man doch so nicht senden, äh streamen!

Den ganzen Artikel und viele Fotos findet ihr unter:
http://www.quadruplez.com/2010/06/essay-why-buffy-may-never-be-blu/

Blogroll überarbeitet

Posted in Media, Web on März 9th, 2010 by Jaleh — Be the first to comment!

Ich habe mal meine Blogroll aufgeräumt. Einige Blogs, die nicht weitergeführt werden, habe ich entsorgt. Vor allem habe ich meine Lieblingsblogs, die ich regelmäßig lese, hinzugefügt.

Es ist schon toll, wie nah man sich manchen Bloggern fühlt, von denen man doch nur einen ganz kleinen Ausschnitt ihres Lebens kennt. Und auch welche netten Anregungen man manchmal bekommt. Z. B. besäße ich nicht den entzückenden kleinen R2D2, der seit einiger Zeit meinen Schreibtisch schmückt, wenn mich nicht Crosa von Facing my life darauf hingewiesen hätte, dass es den spottbillig im Happy Meal bei McDo gibt. Oder Schussel, deren Schwangerschaft und erstes Jahr mit ihrem Kind ich mitverfolgen durfte – und dabei viel erfahren habe, was ich nicht wusste, z. B., dass Babys schon sehr früh per Zeichensprache kommunizieren können – wenn sie noch nicht sprechen können, dafür gibt es spezielle Babyzeichen.

Jedenfalls bereichern einige Blogs mein Leben wirklich – das Internet ist was tolles! :-)

Hier nochmal einige Infos zu den neu hinzugefügten Blogs:

http://doppelpunktklammerzu.blog.de
Plapperlapap ist Erzieherin aus Berlin und erzählt etwas über ihren Job und ihre Sicht des Lebens

http://www.facing-my-life.de
Crosa lebt in Nürnberg und erzählt von seinen Ausflügen, kulturellen Veranstaltungen und präsentiert die Fotos, die er mit seiner Canon schießt

http://schussel.wordpress.com/
Eines meiner Lieblingsblogs, von einer jungen Mutter aus München, deren Erziehungsstil und Gedankengänge mir ausgesprochen gut gefallen

http://stadt-land-fluss.blogspot.com/
Eine Wienerin präsentiert Fotos und Anekdoten aus ihrem Leben

http://www.notizbuchblog.de/
Ich als Notizbuchfan habe hier meinen Meister gefunden

http://myyratohtori.wordpress.com/
Suomalainen Päiväkirja – Live aus Turku – Eine Deutsche in Finnland: Familie, Job und Natur – sehr schön zu lesen

Frühling!!

Posted in Fotos, Life, Love and Everything, Pflanzen on März 7th, 2010 by Jaleh — Be the first to comment!
Schneeglöckchen

Schneeglöckchen

Es ist nicht das erste Mal, dass ich hier im Blog begeistert den Frühling begrüße. Schon seit über einer Woche gucken überall Schneeglöckchen und Krokus aus der Erde und auch die kurze Schneephase kann den Blümchen nichts anhaben – die kennen das ja!

Ich freu mich jedenfalls sehr: Es ist schon schön lange hell, die Sonne scheint immer öfter, Blümchen blühen, Vögel singen – das reicht mir für Anfang März. :-)

Heute war ein ganz sonniger Sonntag, da traf ich viele viele Familien mit Kindern und Hunden im Park an, auch im Café saßen Leute draußen, da ist man ja hier in Köln hart im Nehmen.

Krokus

Krokus

Baustelle im Haus

Posted in Life, Love and Everything on Februar 14th, 2010 by Jaleh — Be the first to comment!
Hier geht's hinunter zum Keller, da ist die Wand (fast) fertig

Hier geht's hinunter zum Keller, da ist die Wand (fast) fertig

Im Köln-Blog habe ich ja schon erzählt, dass in unserem Stadtteil, Bilderstöckchen, der Renovierungsboom ausgebrochen ist. Das hat auch unsere Hausbesitzer nicht kaltgelassen. Im Spätherbst verschwanden im Hausflur einige Fußleisten und kurze Zeit später war vor der Haustür neuer Beton gegossen worden. Damit man nicht hineintrat, lagen dünne Bretter drüber. Nachts konnte man nichts sehen und so waren gleich am nächsten Tag Fußspuren im Beton. Tja.

Einige Tage später wurden ein neues, breites Brett drübergelegt. So liegt es heute noch da, mehrere Monate später. Der dazugehörige Sandhaufen wurde im Vorgarten mit Plastikfolie überdeckt. Und liegt heute noch unverändert da. Naja, eine Schicht Schnee bedeckt das Ganze…

Gegenüber an der Wand ist noch die Grundierung, darüber Markierungen

Gegenüber an der Wand ist noch die Grundierung, darüber Markierungen

Vor etlichen Wochen machte es dann im Hausflur Krach. Erst wurde der Flur mit merkwürdiger Farbe gestrichen. Diese stellte sich dann als Untergrund für Fliesen heraus. Sie wurden in einem irrwitzig langsamen Tempo an mehreren Vormittagen von zwei Handwerkern angebracht. Jedenfalls an zwei Wänden. Die restlichen Wände sind jetzt mit dem Voranstrich versehen und werden seit mindestens drei Wochen nicht mehr bearbeitet.

Vor drei Wochen erhielten wir einen Brief, dass an der Fassade gearbeitet würde. Zu diesem Zweck würde ein Gerüst an der Hauswand angebracht werden, jedenfalls bis zu den Badezimmerfenstern. Tatsächlich wurde das Gerüst an zwei Tagen aufgestellt. Dann arbeiteten mehrere Handwerker ein oder zwei Tage lang, brachten Steine und Dachziegel hinauf. Nun steht das Gerüst seit über einer Woche ohne Sinn. (Muss so ein Gerüst nicht tageweise bezahlt werden?)

Auf dem Gerüst wird auch nicht mehr gearbeitet

Auf dem Gerüst wird auch nicht mehr gearbeitet

Das sind alles keine Sachen, die sehr störend sind. Ob ich auf Stein oder Holz zur Eingangstür gehe, ist eigentlich egal. Das Gerüst steht nur vor den Badezimmerfenstern, alle andere sind frei, ist also nicht schlimm. Im Hausflur sah’s sowieso nicht so schön aus und die neuen Fliesen gefallen mir nicht wirklich, aber so ein Voranstrich und halbfertige Fliesen sind schon nicht soo dekorativ.

Ich frag mich nur, warum fängt man mit drei verschiedenen Arbeiten an und macht sie dann nicht fertig? An den kalten Temperaturen kann es eigentlich nicht liegen, denn bis auf den Beton hat man ja mitten im Winter mit allen anderen Handwerkereien begonnen. Sehr merkwürdig.

Stöckchen: Meistgelesene Bücher

Posted in Bücher, Media on Februar 9th, 2010 by Jaleh — Be the first to comment!

Ich habe ewig hier nicht mehr gebloggt und nu fang ich ausgerechnet mit einem Stöckchen an. Ach, warum auch nicht. Gefunden habe ich es in Kirstens Weblog. Es geht um die hundert liebsten Bücher der Deutschen und welche man davon selbst schon gelesen hat. Meine sind fett gedruckt. :-)

1. Der Herr der Ringe, JRR Tolkien
2. Die Bibel
3. Die Säulen der Erde, Ken Follett
4. Das Parfum, Patrick Süskind
5. Der kleine Prinz, Antoine de Saint-Exupéry

6. Buddenbrooks, Thomas Mann
7. Der Medicus, Noah Gordon
8. Der Alchimist, Paulo Coelho
9. Harry Potter und der Stein der Weisen, JK Rowling
10. Die Päpstin, Donna W. Cross
11. Tintenherz, Cornelia Funke

12. Feuer und Stein, Diana Gabaldon
13. Das Geisterhaus, Isabel Allende
14. Der Vorleser, Bernhard Schlink
15. Faust. Der Tragödie erster Teil, Johann Wolfgang von Goethe
16. Der Schatten des Windes, Carlos Ruiz Zafón
17. Stolz und Vorurteil, Jane Austen
18. Der Name der Rose, Umberto Eco
19. Illuminati, Dan Brown
20. Effi Briest, Theodor Fontane
21. Harry Potter und der Orden des Phönix, JK Rowling
22. Der Zauberberg, Thomas Mann
23. Vom Winde verweht, Margaret Mitchell
24. Siddharta, Hermann Hesse
25. Die Entdeckung des Himmels, Harry Mulisch
26. Die unendliche Geschichte, Michael Ende
27. Das verborgene Wort, Ulla Hahn
28. Die Asche meiner Mutter, Frank McCourt
29. Narziss und Goldmund, Hermann Hesse
30. Die Nebel von Avalon, Marion Zimmer Bradley
31. Deutschstunde, Siegfried Lenz
32. Die Glut, Sándor Márai
33. Homo faber, Max Frisch
34. Die Entdeckung der Langsamkeit, Sten Nadolny
35. Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Milan Kundera
36. Hundert Jahre Einsamkeit, Gabriel Garcia Márquez
37. Owen Meany, John Irving
38. Sofies Welt, Jostein Gaarder
39. Per Anhalter durch die Galaxis, Douglas Adams
40. Die Wand, Marlen Haushofer
41. Gottes Werk und Teufels Beitrag, John Irving
42. Die Liebe in den Zeiten der Cholera, Gabriel Garcia Márquez
43. Der Stechlin, Theodor Fontane
44. Der Steppenwolf, Hermann Hesse
45. Wer die Nachtigall stört, Harper Lee
46. Joseph und seine Brüder, Thomas Mann
47. Der Laden, Erwin Strittmatter
48. Die Blechtrommel, Günter Grass
49. Im Westen nichts Neues, Erich Maria Remarque
50. Der Schwarm, Frank Schätzing
51. Wie ein einziger Tag, Nicholas Sparks
52. Harry Potter und der Gefangene von Askaban, JK Rowling
53. Momo, Michael Ende
54. Jahrestage, Uwe Johnson
55. Traumfänger, Marlo Morgan
56. Der Fänger im Roggen, Jerome David Salinger
57. Sakrileg, Dan Brown
58. Krabat, Otfried Preußler
59. Pippi Langstrumpf, Astrid Lindgren
60. Wüstenblume, Waris Dirie
61. Geh, wohin dein Herz dich trägt, Susanna Tamaro
62. Hannas Töchter, Marianne Fredriksson
63. Mittsommermord, Henning Mankell
64. Die Rückkehr des Tanzlehrers, Henning Mankell
65. Das Hotel New Hampshire, John Irving
66. Krieg und Frieden, Leo N. Tolstoi
67. Das Glasperlenspiel, Hermann Hesse
68. Die Muschelsucher, Rosamunde Pilcher
69. Harry Potter und der Feuerkelch, JK Rowling
70. Tagebuch, Anne Frank
71. Salz auf unserer Haut, Benoîte Groult
72. Jauche und Levkojen , Christine Brückner
73. Die Korrekturen, Jonathan Franzen
74. Die weiße Massai, Corinne Hofmann
75. Was ich liebte, Siri Hustvedt
76. Die 13 1/2 Leben des Käpt’n Blaubär, Walter Moers
77. Das Lächeln der Fortuna, Rebecca Gablé
78. Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran, Eric-Emmanuel Schmitt
79. Winnetou, Karl May
80. Désirée, Annemarie Selinko
81. Nirgendwo in Afrika, Stefanie Zweig
82. Garp und wie er die Welt sah, John Irving
83. Die Sturmhöhe, Emily Brontë
84. P.S. Ich liebe Dich, Cecilia Ahern
85. 1984, George Orwell
86. Mondscheintarif, Ildiko von Kürthy (dafür schäme ich mich sehr, ich wusste nicht, wie schrecklich das wird)
87. Paula, Isabel Allende
88. Solange du da bist, Marc Levy
89. Es muss nicht immer Kaviar sein, Johanns Mario Simmel
90. Veronika beschließt zu sterben, Paulo Coelho
91. Der Chronist der Winde, Henning Mankell
92. Der Meister und Margarita, Michail Bulgakow
93. Schachnovelle, Stefan Zweig
94. Tadellöser & Wolff, Walter Kempowski
95. Anna Karenina, Leo N. Tolstoi
96. Schuld und Sühne, Fjodor Dostojewski
97. Der Graf von Monte Christo, Alexandre Dumas
98. Der Puppenspieler, Tanja Kinkel
99. Jane Eyre, Charlotte Brontë
100. Rote Sonne, schwarzes Land, Barbara Wood (schäm!)

Normandie-Fotos

Posted in Fotos on Juni 18th, 2009 by Jaleh — Be the first to comment!

Alle 307 Fotos aus der Normandie sind jetzt übrigens auch online, zu finden unter

http://jaleh.de/galerie

Am besten auf das erste klicken und sich dann von Foto zu Foto weiterbewegen.

Die Galerie ist übrigens mit einer Software namens jigl gemacht – ein Konsolenprogramm, das sich trotzdem ganz gut bedienen lässt. Am Theme habe ich dann noch ein bisschen herumgebastelt und auf den Foto-Seiten das Tabellen-Design durch modernere CSS-Gestaltung ersetzt.