Buffy mit Scheinwerfern

Eben fand ich einen interessanten Text darüber, dass Buffy the Vampire Slayer, eine meiner Lieblingsserien, wohl in nächster Zeit nicht auf BluRay erscheinen wird. Das ist mir relativ egal, weil ich sowieso keinen BluRay Player habe und die DVDs besitze und ganz bestimmt in den nächsten 10 Jahren nicht nochmal Geld ausgebe, um das selbe in BluRay zu kaufen.

Hier wartet der Schauspieler, der später in die Szene kommt, schon links im Bild
Hier wartet der Schauspieler, der später in die Szene kommt, schon links im Bild

Faszinierend fand ich aber, dass die Serie  ab Season 3 zwar für das damals noch übliche 4:3 Format gedreht wurde, aber auf Filmkameras im 35 mm Format (wie fürs Kino üblich), das entspricht in etwa dem heutigen 16:9-Fernseh-Format. Der Kameramann hatte dann auf dem Display eine Anzeige, was später im Fernsehen (4:3) zu sehen sein würde – wohl eine übliche Methode. Aber das volle Format wird auf iTunes und Netflix beim Streaming Video Service ausgestrahlt, was zur Folge hat, dass man Props wie Scheinwerfer oder auch mal einen Schauspieler, der dann später in die Szene kommt, sieht.

Bei einer Szene, in der Buffy unsichtbar ist und auf einer Computer-Tastatur tippt, sieht man in der Widescreen-Version, dass einfach Fädchen unter den Tasten befestigt sind, mit denen sie dann in der Szene bewegt werden. (Für Fans: Das ist die Folge, in der Buffy möglicherweise das Sorgerecht für Dawn verlieren soll und dann unsichtbar bei der Jugendamt-Mitarbeiterin auftaucht und Scherzchen mit ihr treibt – „Gone“.)

Für Fans ist das sicher zum zusätzlich Gucken ein Riesenspaß, aber das kann man doch so nicht senden, äh streamen!

Den ganzen Artikel und viele Fotos findet ihr unter:
http://www.quadruplez.com/2010/06/essay-why-buffy-may-never-be-blu/

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